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Wassertanks 2 Min. Lesezeit

Wassertank-Volumen berechnen: Wie viel Vorrat brauchst du?

Ein passender Wassertank beginnt beim tatsächlichen Wasserverbrauch. Wir zeigen dir die Berechnung des Vorrats und den Unterschied zwischen Nennvolumen und nutzbarer Wassermenge.

Rechteckige Wassertanks und ein faltbarer Aquaking Nährstoffbehälter

Miss die tatsächliche Wasserentnahme

Notiere an mehreren repräsentativen Tagen, wie viel Wasser dein Vorrat verliert. Erfasse jede Nachfüllung und Änderungen an der Bewässerung. Die Pflanzenzahl allein reicht zur Auswahl nicht aus: Topfvolumen, Wachstumsphase, Klima und Bewässerungsverfahren beeinflussen den Verbrauch.

Bei einer Tropfbewässerung kannst du die Abgabe an die Pflanzen getrennt messen. Unsere Anleitung zum Berechnen und Prüfen der Wassermenge hilft dir, Laufzeit und tatsächliche Abgabe abzugleichen. In einem Kreislaufsystem ist die umgepumpte Menge kein Verbrauch. Miss stattdessen die Nettoentnahme aus dem gesamten System.

Multipliziere Verbrauch und Nachfüllintervall

Die Grundrechnung lautet: benötigter nutzbarer Vorrat = tägliche Wasserentnahme × Tage zwischen den Füllungen. Bei 10 Litern täglich und fünf Tagen ergeben sich 50 Liter nutzbares Wasser. Das ist ein Rechenbeispiel und keine feste Vorgabe für jede Anlage.

Rechne mit einer realistischen höheren Tagesentnahme, wenn der Verbrauch innerhalb dieses Zeitraums steigen kann. Plane weiterhin tägliche Kontrollen von Wasserstand und Technik. Ein rechnerisch ausreichender Vorrat garantiert keinen unbeaufsichtigten Betrieb über fünf Tage.

Unterscheide Nennvolumen und Nutzvolumen

Ein 65-Liter-Tank liefert nicht automatisch 65 Liter an die Pflanzen. Unterhalb des Mindestbetriebspegels der Pumpe bleibt Wasser zurück. Oben benötigst du freien Raum zum Befüllen und gegebenenfalls für den Rücklauf. Bestimme diese Grenzen mit der tatsächlich eingebauten Pumpe und den Leitungen.

Prüfe bei einem Kreislaufsystem den höchsten Wasserstand, nachdem die Pumpe stoppt und Wasser aus Leitungen oder anderen Bauteilen zurückläuft. Diese Menge muss in den Tank passen. Fülle den Behälter deshalb nicht bis zum Rand, bevor du den Rücklauf getestet hast.

Vergleiche Volumen und Stellfläche

Ein rechteckiger 65-Liter-Wassertank und ein faltbarer Aquaking Tank mit 100 Litern unterscheiden sich in Form und Zugänglichkeit. Die faltbare 100-Liter-Ausführung hat 40 cm Durchmesser und 80 cm Höhe. Der faltbare 160-Liter-Tank misst Ø 50 × 90 cm. Plane über die Außenmaße hinaus Arbeitsraum ein.

Prüfe den Transportweg für den leeren Tank, die Tragfähigkeit der Stellfläche und den späteren Ausbau der Pumpe. Ein Liter Wasser wiegt ungefähr ein Kilogramm. Behälter und Technik erhöhen das Gesamtgewicht zusätzlich.

Halte deine Auswahl fest

  • Miss die tägliche Nettoentnahme.

  • Wähle ein Nachfüllintervall passend zu deinen Kontrollen.

  • Bestimme niedrigsten und höchsten nutzbaren Wasserstand.

  • Plane Platz für Rücklauf, Pumpe und Wartung.

  • Vergleiche anschließend passende Wassertanks.

Wenn die Bauform noch offen ist, hilft unser Vergleich faltbarer und starrer Wassertanks. Plane auch das Reinigen und erneute Befüllen des Nährstoffbehälters ein.