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Trockennetze 3 Min. Lesezeit

Trockennetz aufhängen und verwenden: praktische Checkliste

Ein passendes Trockennetz braucht freien Platz und einen sicheren Aufbau. Mit dieser Checkliste prüfst du die Aufhängung, verteilst das Material und kontrollierst Luftbewegung und Feuchte.

Rundes Trockennetz mit 60 cm, quadratisches Trockennetz mit 80 × 80 cm und stapelbare Trockenrahmen mit 71 × 71 cm

1. Miss zuerst den freien Platz

Miss die nutzbare Breite, Tiefe und Höhe am geplanten Standort. Plane den Aufhängepunkt und den Zugang zu allen Etagen ein. Die angegebene Zeltgröße zeigt nicht, wie viel Raum zwischen Geräten und Rahmen tatsächlich frei bleibt.

Unser Trockennetz-Sortiment umfasst runde Hängemodelle mit 60 und 80 cm, ein quadratisches Modell mit 80 × 80 cm sowie einen stapelbaren Rahmen mit 71 × 71 cm. Die drei Hängemodelle haben acht Etagen. Wähle eine Form, die frei hängen kann und gut erreichbar bleibt.

2. Prüfe Aufhängung oder Untergrund

Nutze einen Aufhängepunkt, der für das Netz und seine Belastung geeignet ist. Prüfe Befestigungen, Nähte und Bänder vor dem Befüllen. Halte Abstand zu Wänden und Geräten und beachte die Montagehinweise deiner Ausführung. Befestige das Netz nicht an einem Kabel oder Schlauch.

Verwendest du den stapelbaren Trockenrahmen? Stelle ihn auf einen stabilen, ebenen Untergrund und prüfe, ob die Rahmen sicher aufeinanderstehen. Wähle die benötigte Anzahl und halte den Aufbau erreichbar.

3. Verteile das Material dünn

Bereite das Material passend zur jeweiligen Pflanze vor. Nutze bei Bedarf eine Ernteschere, um Teile zu trennen. Verteile kleine Portionen und vermeide dicke Haufen. Lasse Abstände, damit du die Teile prüfen kannst und Luft an sie gelangt.

Verteile die Belastung auf die Etagen. Halte verschiedene Materialien getrennt, wenn sie unterschiedlich trocknen. Eine feste Kilomenge passt nicht zu jedem Netz und Material: Größe, Feuchte und Verteilung bestimmen den Platzbedarf.

4. Kontrolliere Luftbewegung und Luftfeuchtigkeit

Das Gewebe trägt das Material und lässt Luft durch. Es regelt das Trockenklima nicht. Sorge für ruhige Luftbewegung um den Aufbau und einen Weg für feuchte Luft nach draußen. Richte einen Umluftventilator nicht als starken Strahl auf eine einzelne Etage.

Nutze ein Thermo-Hygrometer, um Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit zu verfolgen. Geeignete Bedingungen und Trocknungsdauer hängen vom Material ab. Arbeite nicht mit einer festen Dauer für alle Kräuter oder Blüten. Unser Ratgeber zur Luftfeuchtigkeit erklärt Messen und Lüften genauer.

5. Prüfe jede Etage regelmäßig

Kontrolliere, ob Teile aneinanderliegen, feuchte Stellen behalten oder die Etagen ungleich belasten. Passe Verteilung und Luftbewegung an, wenn das Material ungleichmäßig trocknet. Halte Chargen getrennt, damit du jede einzeln beurteilen kannst.

Beginne erst mit Verpacken und Aufbewahren, wenn das Material für die gewählte Lagerungsmethode geeignet ist. Eine trockene Oberfläche beweist allein nicht, dass auch das Innere ausreichend trocken ist.

6. Reinige und lagere trocken

Entferne Rückstände nach der Nutzung und reinige passend zum Netzmaterial und den Pflegehinweisen. Lasse das Netz vollständig trocknen, bevor du es einlagerst. Prüfe vor der nächsten Nutzung erneut Gewebe, Rahmen, Nähte und Aufhängung. Ersetze beschädigte Teile oder behebe einen instabilen Stapel zuerst.